Wie viel Schlaf ist gesund?

Wieviel Schlaf ist gesund?Wie viel Schlaf braucht eigentlich der Mensch im Durchschnitt und ab welchem Zeitpunkt ist das Ganze nicht mehr gesund? Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, da jeder Mensch anders ist und andere Gewohnheiten hat. Das Schlafbedürfnis von Erwachsenen unterscheidet sich stark zu dem der Kleinkinder und Babys.

Während einige Personen schon mit sechs Stunden auskommen, müssen andere zehn und noch länger im Bett liegen bleiben, damit sich diese halbwegs fit fühlen. Egal wie groß die Unterschiede sind, eins haben alle Menschen auf dieser Welt gemeinsam, und zwar das Bedürfnis nach einem gesunden Schlaf, der lebensnotwendig für unseren Körper und Organismus ist.

Wieso schlafen wir eigentlich?

Das Rätsel, warum wir Menschen eigentlich wirklich schlafen, ist unter vielen Forschern ein noch sehr umstrittenes Thema. Klar ist mit Sicherheit, dass sich der Körper im Schlaf regeneriert und neue Energie sammelt. Das Gehirn hat im Schlaf die Gelegenheit die erlebten Ereignisse und Informationen zu verarbeiten und so neue Nervenverbindungen zu verknüpfen. Weiterhin wirden geschädigtes Gewebe repariert und das eigene Immunsystem gestärkt.

Es wird angenommen, dass der Körper im Schlaf Gewicht abbaut und so ein Abnehmen im Schlaf tatsächlich möglich ist und Übergewicht verhindert wird. Jedoch ist diese Tatsache nicht wissenschaftlich bewiesen worden. Außerdem wird der Stoffwechsel stark angeregt und das Risiko einer Zuckerkrankheit wird ebenso minimiert.

Wieviel Schlaf braucht man?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht wirklich zu 100 Prozent beantworten, da jeder Organismus anders ist und jeder Mensch unterschiedlich aktiv. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Frühaufstehern und Langschläfern.

Während die Frühaufsteher schon mit sechs Stunden Schlaf völlig zufrieden sind, brauchen die Langschläfer bis zu zehn Stunden Schlaf. Zum Großteil ist dies eine Frage der Genetik. Im Normalfall benötigen die meisten Erwachsenen einen Schlaf von etwa sechs bis zu acht Stunden. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei etwa sieben Stunden.

Die Belastung des eigenen Körpers und Geistes trägt auch zu der Schlafdauer bei. Wer täglich anstrengende Arbeit im Beruf oder Sport betreibt, der braucht eine längere Regenerationszeit. Deswegen sollte man in Stressphasen seines Lebens auf einen ausreichenden Schlaf achten, damit es nicht zu negativen Folgen kommt.

Hierbei ist nicht die Quantität, sondern die Qualität des Schlafes von großer Bedeutung. Wer nachts einen ruhigen und durchgehenden Schlaf hatte, braucht in der Regel weniger zu schlafen als jemand, der unruhig schläft und in der Nacht oft aufstehen muss. Dabei ist die Qualität unabhängig vom Zeitpunkt, an dem man schlafen geht, da der Körper stets die gleichen Schlafphasen durchläuft. Wer sich über den Tag fit und ausgeruht fühlt, der hat einen gesunden Schlaf gehabt.

Folgen eines Schlafmangels

Ein Schlafdefizit ist nicht ganz ohne Folgen. Es können Krankheiten entstehen und der Alterungsprozess beschleunigt werden. Das eigene Immunsystem hat keine Gelegenheit sich zu stärken und macht den Körper so noch anfälliger für Krankheiten.

Ein Zeichen eines Schlafmangels zeigt sich an Müdigkeit über den Tag und starken Konzentrationsproblemen. Jegliche Art von Arbeit und Aktivität fällt schwerer und die Stimmungen können stark zwischen reizbar und gestresst schwanken. Zudem können wichtige Entscheidungen viel schwerer gefällt werden.

Ist ein langer Schlaf schädlich?

Genau so wie ein zu kurzer Schlaf, kann sich auch ein zu langes Schlafen auf unser Wohlbefinden auswirken. Wer schon einmal den halben Tag verschlafen hat, fühlt sich angeschlagen und weiterhin müde. Neueste Studien aus den USA haben gezeigt, dass Langschläfer viel anfälliger für Krankheiten wie Herzproblemen oder Erkältungen sind.

Jedoch sind diese Studien noch nicht wirklich zu 100 Prozent bewiesen worden und man weiss nicht, in welcher Beziehung ein zu langes Schlafen und das Krankheitsrisiko besteht. Man vermutet allerdings, dass ein zu langer Schlaf den Stoffwechsel beeinflusst, welcher wiederum zu anderen Krankheiten führen kann.

Damit es soweit erst gar nicht kommt, kann ein Tageslichtwecker Abhilfe schaffen. Dieser wird helfen, dass man nicht mehr als nötig schläft und sich zudem besser fühlt.

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