Vitamin-D im Winter für mehr Energie am Tag

Vitamin-D im WinterDer Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und der goldene Herbst hat schon längst seinen Einzug gefunden. Dies ist noch einmal die letzte Chance ein paar warme Sonnenstrahlen abzubekommen und das herrliche Wetter zu genießen.

Immerhin erwartet uns hier in Deutschland mit unserem nördlichen Klima kein angenehmes Wetter. Die Sonne lässt sich nur noch ganz selten blicken und verschwindet hinter einer grauen Decke aus Wolken und Nebel.

Kein Wunder das so viele Menschen krank werden und die Grippewelle jedes Jahr auf ein Neues stattfindet. Viele Menschen erleiden eine Erkältung, oder fühlen sich einfach zur Winterzeit abgeschlagen. Dies hat mehrere Ursachen, eine davon ist der Mangel an Vitamin-D.

In diesem Artikel erläutern wir den positiven Nutzen von Vitamin-D und wie dieses dafür sorgt das wir uns morgens viel erholter fühlen und auch über den ganzen Tag voller Kraft sind.

Wie wird Vitamin-D produziert

Vitamin-D ist das einzige Vitamin, welches wir nicht direkt über Nahrungsmittel zu uns nehmen können, denn es erfolgt über die Sonne. Unsere Haut dient uns dabei als Sonnensegel, weil diese durch eine direkte Sonneneinstrahlung die Produktion von Vitamin-D anregt.

Maßgeblich ist dafür die in dem Sonnenlicht enthaltene UV-B-Strahlung, die zugleich auch für die Bräune der Haut mit verantwortlich ist.

Im Sommer kann der Körper in ca. 1 Std. Vitamin-D selber produzieren, das etwa um die 10.000 bis 20.000 IE entspricht. Wie viel ein Körper selber an Vitamin-D produzieren kann ist abhängig von mehreren Faktoren wie z.B. dem Alter, Hauttyp, Tageszeit und natürlich von der Stärke der Sonnenstrahlen.

Die direkten Sonnenstrahlen dringen durch die obere Hautschicht und wandeln in dieser eine Form von Cholesterol zunächst zum so genannten Prävitamin D3 um. Im zweiten Schritt, durch zeitgleich entstehende Wärme, entsteht das Vitamin-D3.

Dabei schütz sich der Körper selber von einer Übersäuerung und stellt die Produktion von Vitamin-D ab einem bestimmten Level wieder ein. So bringt es also nicht viel, wenn man sich über mehrere Stunden der prallen Sonne aussetzt.

Noch ist die Produktion vom eigentlichen Vitamin-D nicht abgeschlossen, denn das Vitamin-D3 muss in der Leber zum 25-OH-Vitamin-D umgewandelt werden. Die eigentliche Produktion findet jedoch über die Zellen statt, welche nach Bedarf selber das Vitamin-D bilden. Erwähnenswert ist hier noch, dass das Vitamin-D eigentlich kein „Vitamin“ ist, sondern eine Hormon-Form.

Ursachen für Vitamin-D Mangel

Man würde annehmen, dass durch diese Gegebenheit kein Vitamin-D Mangel entstehen kann und es kein Problem für die körpereigene Funktion darstellt, jedoch ist das Gegenteil der Fall.

Durch unser modernes städtisches Leben und durch zu lange Arbeits- und Schulzeiten in geschlossenen Räumen, bekommt unsere Haut zu wenig direktes Sonnenlicht ab.

So erleiden in den nördlichen Industrieländern die meisten Menschen – selbst im Hochsommer – einen Mangel an Vitamin-D. Schätzungen besagen das selbst in Deutschland alleine ca. 80% aller Menschen unter einem Vitamin-D Mangel leiden, manche sprechen auch von über 90%.

Ein Vitamin-D Mangel entsteht nicht einfach so von Heute auf Morgen, sondern bildet sich über einen längeren Zeitraum. Hauptursache ist natürlich hier zu wenig direktes Sonnenlicht. Die Folgen sind zahlreiche körperliche- und psychische Symptome die in direktem Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen.

Vorteile von Vitamin-D

Das Vitamin-D ist für uns Menschen wichtig für das überleben. Es unterstützt uns bei der Entwicklung der Organe und bei der Bildung von starken Knochen und Muskeln. Schon als kleines Kind müssen wir mit ausreichend Vitamin-D versorgt werden.

Säuglinge sollten nicht der Sonne ausgesetzt werden und so hat auch hier die Natur daran gedacht diese über die Muttermilch mit Vitamin-D zu versorgen.

Das Vitamin-D kann in der Muttermilch gespeichert werden, allerdings auch nur dann, wenn die Mutter selber ausreichend Vitamin-D abbekommen hat.

Nicht selten verschreiben Ärzte den Neugeboren Kleinkindern in dem ersten Lebensjahr Vitamin-D Präparate. Die Präparate sind vollkommen identisch mit dem eigenem Vitamin-D, welches wir selber in unserer Haut produzieren, und unterscheiden sich in nichts.

Vorteile auf einem Blick:

  • Stärkt das Immunsystem
  • Mineralisation des Knochenskeletts
  • Produktion von Glückshormonen
  • Positiv für Herz und Blutkreislauf
  • Schutz vor Rachitis

Wie lasse ich mich auf Vitamin-D testen

Ein Vitamin-D-Test kann nur durch einen Bluttest erfolgen. Dabei wird dem Patienten durch den Arzt etwas Blut entnommen und in ein Labor geschickt.

Wichtig ist hier das Sie als Patient dem Arzt Ihren klaren Wunsch auf einen Vitamin-D Test äußern. Denn in der Regel wird das Vitamin-D in einem normalen Bluttest nicht kontrolliert.

Ein Normalwert liegt bei ca. 40 ng/ml, wobei die meisten Tests schon einen Wert von 20 ng/ml als gut befinden. 20 ng/ml sind die unterste Grenze und kann auch schon als Vitamin-D Mangel erachtet werden.

Vitamin-D für mehr Energie

Sicherlich hat schon jeder von uns einmal den Begriff „Winterblues“ gehört. Man fühlt sich im Winter schlapp, abgeschlagen und teilweise sogar depressiv.

Es fehlt die Energie, um wirklich durchzustarten und voll konzentriert auf der Arbeit und im privaten Leben zu sein. Das sind klare Anzeichen für einen Vitamin-D Mangel.

Hat man einmal seinen Vitamin-D Wert überprüfen lassen und es besteht ein Mangel, so gibt es nun zwei Methoden, um den eigenen Vitamin-D-Spiegel auf einen Normalwert zu bringen.

Möchte man fitter sein und sich wohler fühlen, dann sollte eine der folgenden Methoden in Erwägung gezogen werden.

#1 Ab in den Urlaub

Ein Urlaub in einem warmen und sonnigem Lang ist wohl die beste Wahl. Dazu eignen sich besonders Länder die am Meer liegen, weil man sich hier in Badesachen sonnen kann.

Hier hat man nicht nur die Gelegenheit reichlich seinen eigenen Vitamin-D Vorrat aufzufüllen, sondern kann sich auch gleichzeitig vom Alltags-Stress erholen. Leider haben viele Menschen keine Zeit, oder die finanziellen Mittel einen teuren Urlaub im Winter zu finanzieren.

Man kann natürlich auch im eigenen Land bleiben und versuchen die sonnigen Tage ausgiebig auszunutzen. Dies dürfte wohl jedoch besonders im Winter schwerfallen, da sich die Sonne nur selten blicken lässt. Aber auch die verkürzte Tageszeit macht es schwer direkte Sonnenstrahlen einzufangen.

Von einem Besuch im Solarium würden wir abraten, die negativen Risiken sind hier zu groß. Diese sind schädlich für die Haut und die Bräune sieht auch nicht natürlich aus.

#2 Vitamin-D-Präparate

Sollte ein Urlaub gerade nicht möglich sein, dann muss man nicht verzagen. Vitamin-D Präparate stehen der eigenen Produktion im Körper in Nichts nach. Schon lange haben Pharma-Konzerne versucht das Patent für Vitamin-D für sich zu behalten, dies ist jedoch glücklicherweise nicht möglich.

Da diese die positive Wirkung für entdeckt haben, versuchen diese ähnliche Formen herzustellen und so große Gewinne einzufahren – bis heute ist dies auch nicht gelungen. Das einzige was die Pharma-Industrie nun versucht ist uns die Sonne schreckhaft zu machen und diese zu verteufeln.

Vitamin-D kann nur vom Arzt verschrieben werden. Schon für ein paar Euro kann eine ganze Jahresdosis in der Apotheke gekauft werden.

Die Dosis und Einnahme sollte unbedingt davor mit dem eigenen Hausarzt abgeklärt werden. Nach ca. vier Wochen sollte ein erneuter Test erfolgen, um alle Werte im Blick zu behalten.

#3 Lichtwecker helfen am Morgen

Ein Lichtwecker kann zwar keine Produktion von Vitamin-D im Körper anregen, allerdings können diese sehr behilflich sein um am Morgen leichter aus dem Bett zu kommen.

Sie wecken uns mit einem angenehmen Licht auf und verhindern zumindest einmal Stress am Morgen, welcher durch nervige Weck-Töne verursacht wird.

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